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Offizielle Website: FC Germania Hütschenhausen

Erste Mannschaft 2010/11

 

Pokalspiel
So, 29. Mai 2011 15:00 Uhr

FC Germania Hütschenhausen 4

SV Nanz-Dietschweiler 5

142 Bilder

Eigentor reißt Außenseiter aus Pokaltraum

FC Hütschenhausen unterliegt SV Nanzdietschweiler II im gestrigen Endspiel nach 3:0-Führung mit 4:5 nach Verlängerung

Von Christian Hamm
Pfälzische Volkszeitung, 30.05.2011

Oh, wie ist das bitter: Der Cup war für den FC Hütschenhausen gestern schon zum Greifen nah. 4:5 (3:3, 3:1) aber stand es nach einem 120 Minuten währenden Endspiel-Krimi für den SV Nanzdietschweiler II. In der dritten Minute der Nachspielzeit war der Traum vom Gewinn des Fußball-Kreispokals Kusel-Kaiserslautern erstmals geplatzt, da hatte der FCH noch den Ausgleich kassiert. Und in der folgenden Verlängerung setzte sich der SVN II auf dem neutralen Platz des SV Schrollbach mit ganz viel Dusel durch. Michael Schneider raufte sich verzweifelt die raspelkurzen Haare: Ausgerechnet ihm, dem gestern überragenden Hütschenhauser Defensivmann, war das Malheur passiert: Schneider stieg zum Kopfball hoch, kam auch vor seinem Gegenspieler an den Ball, allerdings verlängerte er mit seinem Scheitel das Leder ins eigene Netz, unhaltbar für FCH-Keeper Tim Urschel. Es lief die 118. Spielminute, als der hohe Favorit auf den Kreispokal-Sieg erstmals überhaupt in dieser kuriosen, höchst spannenden Partie in Führung ging.

Dabei schien die Überraschung fast perfekt: Ehe sich das künftige Bezirksklasse- Team aus Nanzdietschweiler sortiert hatte, lag der FCH schon mit 2:0 in Front. Genau eine Minute und 48 Sekunden waren absolviert, als Christian Meintke auf Vorarbeit von Emad David die Führung erzielte. Und weil das so schön war, legte Meintke umgehend nach, eilte nach einem Ballverlust des SVN kurz nach dem Anstoß alleine aufs Tor zu, machte nach zwei Minuten und elf Sekunden den Doppelschlag perfekt. Nach 20 Minuten ließ Pascal Keilhauer gar das 3:0 folgen. Danach stemmte sich die FC-Defensive bis kurz vor Ende der „regulären“ Spielzeit erfolgreich gegen das verzweifelte Anrennen des Kreisliga-Meisters, der längst die Brechstange ausgepackt hatte. Dank eines unberechtigten Elfmeters – der Tatort lag knapp außerhalb des Strafraums – war der SVN dann noch vor der Pause durch Sascha Berzel zum 1:3 gekommen, dem Dominik Rau in der 73. Minute den Anschlusstreffer folgen ließ. Es lief die Nachspielzeit, ein weiterer Angriff war fast abgewehrt, Christoph Liberti hechelte dem Ball Richtung Außenlinie nach. Der ebenfalls spurtende Martin Nawa aber kam ihm in die Quere: Elfmeterreif, wie Schiedsrichter Gerhard Moses fand. Wieder deutete er auf den Punkt. Eduard Deschtschenja verwandelte.

In der Verlängerung ging die FCH-Elf von Trainer Gerhard Prottung erneut in Front: Lars Boe traf zwar nur die Latte, aber Keilhauer war zur Stelle und drückte den Abpraller in die Maschen des SVN II (113.). Doch auch Keilhauers zweiter Streich reichte nicht: Marc Brill sorgte für den erneuten Ausgleich (114.), ehe Schneider ins eigene Tor traf. „Es tut mir so Leid für meine Mannschaft“, sagte ein sehr gefasster Gerhard Prottung: „Ich habe heute keinen Zwei- Klassen-Unterschied gesehen.“ In der Tat war der FCH seinem Gegner 20 Minuten lang überlegen und danach zumindest ebenbürtig.

So spielten sie
SV Nanzdietschweiler II: Klein - Rau - Brand, Eduard Deschtschenja - Schaan - Berzel (75. Christian Müller), David Groß (120.+1), Boris Brill, Marc Brill - Aulenbacher, Frederik Holzhauser (68. Liberti).
FC Hütschenhausen: Urschel - Prottung (88. Caulk) – Fritzler (70. Bauer), Schneider - Boe, David (104. Jung), Nawa, Seidelmann - Hemmer - Keilhauer, Meintke .
Tore: 0:1 Meintke (2.), 0:2 Meintke (3.), 0:3 Keilhauer (20.), 1:3 Berzel (37., Foulelfmeter), 2:3 Rau (73.) 3:3 Deschtschenja (90.+3 Foulelfmeter), 4:3 Keilhauer (103.), 4:4 Marc Brill (116.), 5:4 Schneider (118., Eigentor) - Gelbe Karten: Keilhauer, Nawa - Rote Karte: Rau - Beste Spieler: Schneider, Meintke, Keilhauer, Prottung - Boris Brill, Liberti, Marc Brill - Zuschauer: 364 - Schiedsrichter: Moses (Schrollbach).

Eigentor reißt Außenseiter aus Pokaltraum
FC Hütschenhausen unterliegt SV Nanzdietschweiler II im gestrigen Endspiel nach 3:0-Führung mit 4:5 nach Verlängerung

Von Christian Hamm
Oh, wie ist das bitter: Der Cup war für den FC Hütschenhausen gestern schon zum Greifen nah. 4:5 (3:3, 3:1) aber stand es nach einem 120 Minuten währenden Endspiel-Krimi für den SV Nanzdietschweiler II. In der dritten Minute der Nachspielzeit war der Traum vom Gewinn des Fußball-Kreispokals Kusel-Kaiserslautern erstmals geplatzt, da hatte der FCH noch den Ausgleich kassiert. Und in der folgenden Verlängerung setzte sich der SVN II auf dem neutralen Platz des SV Schrollbach mit ganz viel Dusel durch. Michael Schneider raufte sich verzweifelt die raspelkurzen Haare: Ausgerechnet ihm, dem gestern überragenden Hütschenhauser Defensivmann, war das Malheur passiert: Schneider stieg zum Kopfball hoch, kam auch vor seinem Gegenspieler an den Ball, allerdings verlängerte er mit seinem Scheitel das Leder ins eigene Netz, unhaltbar für FCH-Keeper Tim Urschel. Es lief die 118. Spielminute, als der hohe Favorit auf den Kreispokal-Sieg erstmals überhaupt in dieser kuriosen, höchst spannenden Partie in Führung ging.
Dabei schien die Überraschung fast perfekt: Ehe sich das künftige Bezirksklasse- Team aus Nanzdietschweiler sortiert hatte, lag der FCH schon mit 2:0 in Front. Genau eine Minute und 48 Sekunden waren absolviert, als Christian Meintke auf Vorarbeit von Emad David die Führung erzielte. Und weil das so schön war, legte Meintke umgehend nach, eilte nach einem Ballverlust des SVN kurz nach dem Anstoß alleine aufs Tor zu, machte nach zwei Minuten und elf Sekunden den Doppelschlag perfekt. Nach 20 Minuten ließ Pascal Keilhauer gar das 3:0 folgen. Danach stemmte sich die FC-Defensive bis kurz vor Ende der „regulären“ Spielzeit erfolgreich gegen das verzweifelte Anrennen des Kreisliga-Meisters, der längst die Brechstange ausgepackt hatte. Dank eines unberechtigten Elfmeters – der Tatort lag knapp außerhalb des Strafraums – war der SVN dann noch vor der Pause durch Sascha Berzel zum 1:3 gekommen, dem Dominik Rau in der 73. Minute den Anschlusstreffer folgen ließ. Es lief die Nachspielzeit, ein weiterer Angriff war fast abgewehrt, Christoph Liberti hechelte dem Ball Richtung Außenlinie nach. Der ebenfalls spurtende Martin Nawa aber kam ihm in die Quere: Elfmeterreif, wie Schiedsrichter Gerhard Moses fand. Wieder deutete er auf den Punkt. Eduard Deschtschenja verwandelte.
In der Verlängerung ging die FCHElf von Trainer Gerhard Prottung erneut in Front: Lars Boe traf zwar nur die Latte, aber Keilhauer war zur Stelle und drückte den Abpraller in die Maschen des SVN II (113.). Doch auch Keilhauers zweiter Streich reichte nicht: Marc Brill sorgte für den erneuten Ausgleich (114.), ehe Schneider ins eigene Tor traf. „Es tut mir so Leid für meine Mannschaft“, sagte ein sehr gefasster Gerhard Prottung: „Ich habe heute keinen Zwei- Klassen-Unterschied gesehen.“ In der Tat war der FCH seinem Gegner 20 Minuten lang überlegen und danach zumindest ebenbürtig.

So spielten sie
SV Nanzdietschweiler II: Klein - Rau - Brand, Eduard Deschtschenja - Schaan - Berzel (75. Christian Müller), David Groß (120.+1), Boris Brill, Marc Brill - Aulenbacher, Frederik Holzhauser (68. Liberti)
FC Hütschenhausen: Urschel - Prottung (88. Caulk) – Fritzler (70. Bauer), Schneider - Boe, David (104. Jung), Nawa, Seidelmann - Hemmer - Keilhauer, Meintke
Tore: 0:1 Meintke (2.), 0:2 Meintke (3.), 0:3 Keilhauer (20.), 1:3 Berzel (37., Foulelfmeter), 2:3 Rau (73.) 3:3 Deschtschenja (90.+3 Foulelfmeter), 4:3 Keilhauer (103.), 4:4 Marc Brill (116.), 5:4 Schneider (118., Eigentor) - Gelbe Karten: Keilhauer, Nawa - Rote Karte: Rau - Beste Spieler: Schneider, Meintke, Keilhauer, Prottung - Boris Brill, Liberti, Marc Brill - Zuschauer: 364 - Schiedsrichter: Moses (Schrollbach).
 
 

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