Liebe Fußballfreunde,
es war dem FC Germania Hütschenhausen in seinem Jubiläumsjahr eine besondere Ehre, die Endspiele im 43. Barbarossapokal auszurichten. Wegen der mit der SWFV-Kreisreform verbundenen Auflösung des Fußballkreises Kaiserslautern zum 30. Juni dieses Jahres war dies leider auch der letzte Barbarossapokal.
Zahlreiche Bilder von den Spielen (fotografiert von Dieter Müller) gibt es auf den Seiten vom Kuseler Fenster. Die Mannschaftsbilder, die wir selbst fotografiert haben, werden wir im Laufe der Woche hier einstellen und dies an dieser Stelle bekanntgeben.
Bedanken möchten wir uns bei Reiner Bollenbacher und dem Rest des SWFV-KL-Teams, das eine hervorragende Arbeit geleistet hat und uns organisatorisch von Anfang an zur Seite stand. Aber auch den eigentlichen Akteuren ihres Turniers — den Spielern und ihren Betreuern! — und den Zuschauern gilt ein besonderer Dank für ihre Freundlichkeit und Fairneß, die durchweg vorbildlich waren, und auf weitere Super-Kreispokale hoffen lassen.
FC Germania 1910 e. V.
für den Vorstand
gez. Barrante
Schriftführer
Hinweis zu den Bildern: Die Bilder werden hier in hoher Auflösung (4800 auf 3200 Pixel) zur Verfügung gestellt — ein Klick auf das Vorschaubild lädt das Original, das rund 5 MB groß sein kann. Die Bilder dürfen frei und uneingeschränkt genutzt werden. Wegen der beengten Platzverhältnisse vor Ort wurde ein Weitwinkelobjektiv eingesetzt. Die Verzerrungen am Rand sind deshalb normal.
Hier könnten die Namen Deiner Mannschaftskameraden stehen, vgl. B-Jugend SG HSN.
Spieler und Betreuer: Schickt uns die Namen der abgebildeten Teammitglieder, wir ergänzen!
(Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung/2010-06-21/Moritz Kircher/orh) A-Jugend: ESC West Kaiserslautern - TuS Erfenbach 3:2 (2:1). Von Beginn an lieferten sich die beiden Teams ein packendes Pokalfinale. Mit einem schönen Sololauf setzte sich Vitali Semenjuk über rechts durch, ließ im 16-Meter-Raum zwei Mann stehen und schob unhaltbar zum 1:0 (7.) für den ESC West ein. Keineswegs geschockt durch den frühen Rückstand, antwortete Erfenbach mit wütenden Angriffen. In der 12. Minute verfehlte ein abgefälschter Schuss von Fabrice Mages nur knapp das Tor. Sechs Minuten später war es dann soweit: Einen eigentlich harmlosen Freistoß aus dem Mittelfeld verlängerte Markus Wernersbach per Kopf zum 1:1.
Nach etwas mehr als 20 Minuten hätte es gut und gerne 3:1 für die Eisenbahner stehen können. Im direkten Gegenzug zum Erfenbacher Ausgleich köpfte Diego Monterinho aus kurzer Distanz. Doch der Erfenbacher Keeper Jonas Diehl stand gut und fischte den Ball aus dem Winkel. In der 22. Minute hatte Vitali Semenjuk erneut die TuS-Abwehr ausgetanzt und zog aus 16 Metern ab. Den Schuss lenkte Diehl zur Ecke. Das Tor zum 2:1-Pausenstand war ein klassischer Abstauber. Nach einer Ecke versäumte es die Erfenbacher Abwehr, den Ball einfach rauszudreschen. Kai Spengler stand am Elfmeterpunkt und hämmerte das Leder zum 2:1 ins Netz.
„Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff“, sagte TuS-Trainer Gerald Gamber. Das stimmte, Erfenbach hatte mehr Spielanteile. Aber auch die zweite Aussage des Erfenbacher A-Jugend- Trainers traf ins Schwarze: „Wir haben hinten zu viel verschenkt und es dem Gegner zu leicht gemacht.“ So war der ESC West nach der Pause wacher aus der Kabine gekommen. In der 49. Minute erzielte Spengler mit seinem zweiten Treffer das 3:1 für den ESC.
Ab der 70. Minute keimte bei Erfenbach Hoffnung auf. Nach einer Ecke kam Mark Gamber den Bruchteil einer Sekunde vor dem ESC-Keeper Dennis Clemens an den Ball und traf per Kopf zum 3:2. In der Folge tat der TuS aber zu wenig. Erfenbach hatte zwar nach wie vor mehr Spielanteile. Die Offensivaktionen waren aber nicht zwingend. Trotzdem bot sich in der Nachspielzeit eine gute Gelegenheit. Mit einer Freistoßflanke fand Marco Reitmayer den freien Mark Gamber. Doch der brachte nicht genug Druck hinter den Ball.
West-Trainer Michael Ohler brachte es nach der Begegnung auf den Punkt: „Es war ein kampfbetontes Spiel, das wir clever gespielt haben.“ In der Stunde des Sieges dachte er aber auch an den Verlierer: „Erfenbach hat ein ganz starkes Spiel gemacht.“ Danach holte er sich die verdiente Sektdusche seiner Jungs ab.
(fcgh.net/jb/2010-06-20) Die Erfolgsmannschaft der SG Hütschenhausen/Spesbach/Nanzdietschweiler.
Hintere Reihe von links: Trainer Gerhard Töpfer, Co-Trainer Karl-Heinz Wenz, Lars Kurz, Lucas Lauder, Paul Bechtold, Marco Dyck, Tim Leßmeister, Chris Körbel, Florian Weis, Robert Fritzler, Spielleiter Frank Ritterspacher.
Vordere Reihe von links: Yanic Ritterspacher, Florian Seibel, Niklas Wenz, Spielführer Erich Franz, Tim Urschel, Joshua Goodnough.
(Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung/2010-06-21/Moritz Kircher/orh) B-Jugend: SV Wiesenthalerhof - SG Hütschenhausen/Spesbach/Nanzdietschweiler 0:4 (0:2). Keinen Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen sollte, ließ die SG HSN, die sich mit einer überzeugenden Leistung den Barbarossapokal sicherte. Dabei war SG-Trainer Gerhard Töpfer nicht einmal hundertprozentig zufrieden mit der Darbietung seiner Jungs. „Vom Spielerischen her können wir das eigentlich noch besser“, sagte er. Die Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben, sah er dennoch nie. Dazu gab es auch keinen Anlass. Denn bereits in der 5. Minute markierte Tim Leßmeister das 1:0. Kurz zuvor hatte er noch eine Riesenchance vergeben. In der 28. Minute setzte sich Erich Franz auf der linken Seite gut durch. Bei seiner flachen Hereingabe musste Leßmeister für seinen zweiten Treffer zum 2:0 nur noch den Fuß hinhalten.
Lediglich zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der SVW eine kurze Drangphase, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen. Um die 70. Minute herum wurde das Spiel endgültig entschieden: Eine kurz ausgeführte Ecke donnerte Florian Seibel unhaltbar unter die Latte.
Eine Minute später kam es für den unglücklich agierenden SVW-Keeper Marc Hamann ganz dicke. Bei einem Alleingang aufs Tor fädelte Tim Leßmeister geschickt ein. Die Folge: Strafstoß und Platzverweis für Hamann. Den fälligen Elfmeter verwandelte SG-Torwart Tim Urschel bombensicher zum 4:0-Endstand. „Wir haben weit unter Form gespielt“, bilanzierte SVW-Trainer Thomas Barth. Seine Mannschaft habe in der Vergangenheit schon oft das Problem gehabt, dass in wichtigen Partien die Nerven nicht mitspielen.
Hier könnten die Namen Deiner Mannschaftskameraden stehen, vgl. B-Jugend SG HSN.
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(Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung/2010-06-21/Moritz Kircher/orh) C-Jugend: FC Erlenbach - SV Mackenbach 0:1 (0:0). In der ausgeglichenen Partie schien alles auf eine Entscheidung im Elfmeterschießen hinauszulaufen. Daran waren nicht zuletzt die beiden Torhüter Christopher Hardt (Erlenbach) und Florian Eckhard (Mackenbach) beteiligt, die eine ganz starke Leistung zeigten. In der 64. Minute bewahrte Hardt seine Mannschaft vor dem 0:1. Eine Maßflanke von Tobias Ecker brachte Cody Tremaine aufs Tor. Doch der FC-Keeper war zur Stelle. Eine Minute später war er beim platzierten Flachschuss von Tremaine machtlos. In der verbleibenden Spielzeit kämpfte Erlenbach noch einmal um jeden Ball und kam auch das ein oder andere Mal vor das Mackenbacher Tor. Es war aber schon wie im vorherigen Spielverlauf: Gegen die gut organisierte Mackenbacher Abwehr fand der FC kaum ein Mittel. Und die Bälle, die aufs Tor kamen, waren die Beute des sicheren Christopher Hardt.
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Rheinpfalz-Texte: Genehmigung des Autors liegt vor.
Letzte Änderung: 2010-06-23T23:54:46+02:00